Popmusik
Veröffentlicht in der Rubrik MusikPopmusik ist im Grunde eine Abkürzung, und steht für “populäre Musik”. Das Wort leitet sich aus dem Lateinischen ab, wo “populus” für “das Volk” steht. Popmusik ist also eine Art von Musik, die beim Volk, also bei der breiten Masse sehr beliebt ist. Außerdem handelt es sich dabei um eine Musik, die man nicht studieren muss - weder wenn man sie spielen will, noch um sie angemessen zu verstehen. Das unterscheidet sie vor allem von der Klassik. Popmusik ist für jedermann da, und wird von vielen gehört und geliebt. Voraussetzung dafür ist, dass die Musik eingängig ist, und die einzelnen Stücke in der Regel kurz. Statt langer und komplexer Symphonien und anderer Orchesterwerke gibt es in der Popmusik vor allem Songs.
Pop und andere Musikarten
Nach dieser Definition könnte man recht unterschiedliche Musikarten zum Pop zählen, schlicht aufgrund der Tatsache, dass sie eingängig und bei vielen Leuten beliebt ist. Man könnte also auch Schlager, Musical, weniger avantagardistische Formen des Jazz und nicht zuletzt die Volkstümliche Musik zur Popmusik zählen. Aber im allgemeinen Gebrauch wird der Begriff Popmusik doch etwas enger gefasst. Was man heute zum Pop zählt, stammt zum größten Teil von der Rock ’n’ Roll-Musik der 50er und der Beatmusik der 60er Jahre ab. Es geht um Musik, die immer noch sehr stark von jungen, wenn nicht gar jugendlichen Hörern konsumiert wird, deren Lebensgefühl zwischen Rebellion, Selbstfindung und der Sehnsucht nach Liebe in den Songs zum Ausdruck kommt. Seit den 70ern ist der Begriff Pop als musikalischer Genreüberbegriff geläufig, zeitgleich etwa bürgerte sich die Unterscheidung zwischen Rock und Pop ein.
Rock und Pop
Wenngleich man in vielen Fällen keine allzu genaue Grenze zwischen Rock und Pop ziehen kann, drückt Rock doch mehr die rebellische, harte, maskuline Seite der Jugendkultur aus, während Pop im allgemeinen Empfinden doch eher für ihre sensible, kunst- und schönheitsbewusste Seite steht. Seit den 90ern vergößert sich die Hörerschicht von Popmusik. Während in früheren Generationen circa ab dem dreißigsten Lebensjahr das Interesse an Popmusik nachließ, ist dies heute nicht mehr so stark der Fall.





